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Der Porsche 918 Spyder – ein Supersportwagen mit 887 PS

Der Porsche 918 Spyder – ein Supersportwagen mit 887 PS

In den Augen von vielen gelten Porsche-Fahrer schon fast als Rennsportler angesehen. Abgesehen davon, dass man sich auf deutschen Straßen aber kaum wie ein Rennsportler benehmen kann, ist es dennoch ein sicherlich tolles Gefühl einen derartigen Sportwagen zu besitzen oder zu fahren und sich in diesem Moment wie ein Rennsportler fühlen zu dürfen.

Dieses Gefühl ist besonders intensiv, wenn es sich um einen Porsche 918 Spyder handelt.

Tests, die überzeugen

Dieses Fahrzeug ist wirklich sehr schnell, wie sich auch bei Tests im Montafon herausgestellt hat, wo die Testfahrer mal so richtig Rennsportler spielten dürften, die die 887 PS mal so richtig dort ausreizen konnten auf den Serpentinen. Und in Nürburgring-Nordschleife hat es dieses Modell sogar 2012 auf eine Zeit von 7:14 Minuten gebracht – innerhalb von der Modelle des renommierten Herstellers ist das schon ein Rekord. Dieser Rekord wurde dann im Jahr 2013 nochmals vom verbesserten Porsche 918 Spyder unterboten, und zwar um 17 Sekunden (6:47 Minuten).

Vor der Herstellung von diesem Modell stand da natürlich ein Team, das sein Handwerk versteht. Entwickelt wurde der verbesserte Porsche 918 Spyder von Frank-Steffen Walliser im Entwicklungszentrum in Weissach. Die Tests fanden natürlich alle mit straßenzugelassener Bereifung statt, so eben wie ein Porsche nach der Herstellung das Stammwerk in Zuffenhausen verlässt. Doch nun kommt eine sehr traurige Nachricht für alle Porsche-Fans: Die Herstellung des Porsche 918 Spyder wird eingestellt. Verkauft sein werden bis zum Stopp der Herstellung 918 Stück der Hypercars. Dies war auch die Zielvorgabe für dieses Modell. Gerade einmal 21 Monate lang dauerte die Herstellung der 918 Stück.

Technische Details

Mit einem Hubraum von 4593 cm³ und einem Drehmoment von maximal 1280 Nm im 7. Gang ist es kein Wunder, dass die Beschleunigung von diesem Modell bei 2,6 Sekunden liegt bis er 100 km/h erreicht. Und das ist schon eine Spitzenleistung, die aber auf den normalen Straßen gar nicht ausgefahren werden kann wegen dem dichten Verkehr und den vielen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Es gibt in Deutschland nur wenige Strecken und Momente, in denen ein Sportwagenfahrer seinen Spyder 918 so richtig ausfahren kann.

Rückblick in die Herstellungsgeschichte

Dabei wurde dieser Porsche zwar nicht konkret für Rennsportler entwickelt, doch von vorneherein als Supersportwagen, der 2010 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde und dort auf eine überwältigende Zustimmung stieß. Die Serienentwicklung gab der Vorstand von Porsche im Sommer 2010 frei, wobei die Markteinführung erst Ende 2013 erfolgen konnte.

Gleich von Beginn an erwies dieser sich als würdiger Nachfolger des 904 Carrera GTS, des 959 und des 911 GT1, aber auch des Carrera GT. Für die Herstellung wurden Komponenten der Antriebstechnik des 997 GT3 R Hybrid verwendet. Dass dieses Fahrzeug tatsächlich einmal für richtige Rennsportler zum Einsatz kommt, darüber wurde noch nicht entschieden. Für das Design des Porsche 918 Spyder verantwortlich zeichnete sich Michael Mauer. In diesem Modell verbaut wurde darin auch die adaptive Aerodynamik und die Hinterachslenkung, die man beim Hersteller bereits für die Seriensportwagen der Modelle 911 Turbo und für den 911 GT3 und den 911 GT3 RS verwendet hatte.

Auch wenn die Produktion inzwischen eingestellt ist, heißt das nicht, dass die Entwicklung für einen neuen Supersportwagen bei Porsche zum Erliegen kam. Profirennsportler hoffen noch immer, dass auf dem Porsche 918 Spyder basierend vielleicht bald ein Rennsportauto für sie entwickelt wird, das auch konkurrenzfähig genug zu den anderen Marken ist, die im Rennsport derzeit eine große Rolle spielen.

Dirk Lange
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